Der Zwetschgengarten der Zwergenkönigin

Zuletzt geändert am 06.04.2015 13:56 Uhr


Glühwürmchen tanzen in der Luft, die süß nach Pflaumenblüten, Rosen und Steppenlilien duftet. Zwischen den Blumenbeeten und den Obstbäumen, in denen leise der Wind raschelt stehen kleine Pavillons aus weißem Marmor, die an antike Tempel und Paläste erinnern. Im Inneren dieser Pavillons befinden sich fein gearbeitete, aber gemütlich mit bunten Kissen gepolsterte Möbel aus Holz und Weidengeflecht.
In hängenden Körben, die wie eine Mischung aus Schaukel und Hängematte wirken, sitzen einige Lefhen. Manche von ihnen haben sich zurückgezogen, um in Ruhe die Bücher zu lesen, die in den Regalen einiger Pavillons stehen. Andere unterhalten sich lebhaft untereinander und mit den Zwergen und Ettins, die sich hier immer wieder mal blicken lassen. Wieder andere haben sich Kopfhörer auf die spitzen Ohren geklemmt und lauschen melodischen Klängen.

Vor etwa drei Jahrtausenden wurde auf dem Berg des heutigen Gwensklefir ein Garten als einfaches, zunächst relativ unbedeutendes Symbol der Freundschaft zwischen Lefhen und Zwergen angelegt. Im Laufe der Zeit erwiesen sich der Garten und die dazugehörige Kolonie jedoch als ein wichtiger Unterschlupf für Lefhen, die in ihrer Heimat verfolgt wurden, sei es durch die Drakoner?, die Hexenjäger? oder die Farodine?.
Die eigentliche Siedlung Gwensklefir wurde von Zwergenkönigin Völva der Grünen gegründet, als unter ihrer Herrschaft die Ruinen der verlorenen Stadt Iurika entdeckt wurden während über eine Neufassung des Hexenabkommens verhandelt wurde.

Die Pavillons des Gedenkens

Heute stehen im Zwetschgengarten verschiedene Denkmäler in Form von Lesepavillons. Einige von ihnen tragen noch die Spuren eines Angriffs, in dem einige Schützen über sie herfielen, als gälte es, eine wilde Bestie zu bezwingen.

Das Denkmal der Freundschaft

... soll daran erinnern, wie innig Freundschaften zwischen den "drei Stämmen" - Zwergen, Lefhen und Ettins - sein können und wie diese Freundschaften die drei Tugenden? bewahren.

  • Eine besonders zur Winterzeit beliebte Schrift ist "Ein Brief von Berthold" über einen Zwerg und eine Lefhin

Das Denkmal der Verbannten

... ist den Verbannten von Iurika? gewidmet. Gerüchten zufolge soll Königin Völva die Festung Gwensklefir erbaut haben, um die Werke der Exildichterin Bienvlierague zu beschützen, in der Hoffnung, zu verstehen, was Lefhen (und Ettins) unter "Liebe" verstehen.