Lefhenisch

Zuletzt geändert am 28.12.2016 12:10 Uhr

Oberthema: Sprachen
Unterthemen: Schrift? - Grammatik? - Vokabeln

"Langy d'Elfhes" bedeutet "Sprache der Lefhen" in eben dieser und ist allgemein auch als Lefhenisch bekannt. Für einen irdischen Hörer klingt diese wie eine weiche und angenehme Mischung aus Französisch und Ungarisch. Auch die Schrift ist mit ihren ausschweifenden Schnörkeln schön anzusehen.

Grammatik?

Das inzwischen fast ausgestorbene Altlefhenisch ist eine recht elegante, aber aus Sicht der heutigen Hochlefhenelite eher "schmucklose", Sprache.
Die heutige Lefhensprache - zumindest in ihrer formellen Form - könnte man dagegen schon fast als Geheimsprache bezeichnen, denn sie beinhaltet zahlreiche Tücken, die sie z.B. gegenüber dem Zwergischen und auch dem Altlefhenischen eher kompliziert machen:

  • Verschiedene Höflichkeitsformen
  • Sehr viele Fälle/Kasus (17 - 27 ?), teils eher unregelmäßig gebildet (z.B. Possessiv)
  • Zusätzliche Numeri im Hochlefhischen: Dual, Paucal, Kollektiv
  • Viele Zeitformen mit Unregelmäßigkeiten
  • Klusivitäten
  • komplizierte Polarität und Fragekonstruktionen

Schrift?

Damit wäre aber noch gar nicht die Schriftsprache berührt, die wie bereits erwähnt hübsch anzusehen ist, aber schwer zu lesen und zu schreiben:

Um die Laute des Lefhenischen korrekt wiederzugeben, benutzt das ursprüngliche, vorwiegend von Wildlefhen geschriebene, Alt-Lefhenische eine Reihe von Akzent- und anderen diakritischen Zeichen. Durch diese sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen, denn durch diese ist das alte Schriftsystem noch eine sehr systematische Abbildung der Aussprache.
Kursivschriften und insbesondere Kalligraphien legen hier bereits großen Wert auf ansprechende Ästhetik, aber auch auf eine klare Erkennbarkeit der Schriftzeichen.

Schwieriger wird es dagegen bei der "vereinfachten" Schrift der Hochlefhen, die ohne Akzente und ähnliches auskommt, aber diese dafür durch längere Buchstabenfolgen ersetzt, deren Regeln zur Ableitung aus der Akzentschrift eher willkürlich wirken.
Insgesamt ist das Schriftbild des Hochlefhischen verschnörkelter und verwendet teils immer noch Akzente, auch wenn manchmal schwer erkennbar ist, ob diese auch relevant oder bloße Verzierungen sind.

Rechtschreibung unterliegt im Lefhenischen einer gewissen "künstlerischen Freiheit", was besonders bei Hochlefhen zum Problem werden kann, unter denen sich noch immer fast jeder, der lesen und schreiben kann, für einen Künstler hält.

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