Farodine

Zuletzt geändert am 07.06.2017 20:47 Uhr


"Weiter geht's, zur letzten Schlacht!"
Schlachtruf der Farodine

Die Farodine sind Dämonenjäger, welche einerseits (wie zu erwarten) jede Form dämonischer Magie? ablehnen, aber gleichzeitig versuchen, ihr natürliches Magiepotential steigern.
Allerdings haben der dafür nötige Prozess und die verwendeten magischen Waffen die Nebenwirkung, den ohnehin schon auffälligen Fanatismus der Krieger mehr und mehr zu steigern.
Böse Zungen sagen, er würde ihnen "das Hirn verbrennen" und sie trügen ihre Helme nur, damit ihnen der Wind nicht die Asche, und damit die letzten Reste ihres Verstandes aus dem Schädel wehe.

Tatsächlich hat die Steigerung des Magiepotentials nicht selten weitere Effekte auf die geistige Gesundheit. Das berüchtigtste Beispiel sind die so genannten "Dreiundvierziger", welche der Überzeugung sind, dass nur noch dreiundvierzig Lefhen auf der Welt leben.
Sollten sie mehr Lefhen begegnen, gehen sie davon aus, dass zumindest ein Teil der Lefhen getarnte Dämonen sind. Um dann ein Blutbad zu verhindern, sollte man sich schnell eine andere plausible Erklärung einfallen lassen.
Ebenfalls verbreitet ist der Glaube an den sogenannten Dunkelelf als Erzfeind aller Farodine.

Namensherkunft

Der Name "Farodine" ein Lehnwort aus dem Altzwergischen bedeutet im Lefhenischen etwa "die der letzten Schlacht", was eine Anspielung auf die Hoffnung ist, dass ewiger Frieden herrschen wird, wenn alle Dämonen getötet wurden.
Ironischerweise bedeutet das Ursprungswort "galufarod" so viel wie "der nicht enden wollende Krieg" und nicht "die letzte Schlacht", was leider auch wesentlich passender ist: Nicht selten waren Farodine dafür verantwortlich, dass einige der gefürchtetsten Dämonen erst zu dem wurden, was sie jetzt sind, was wiederum Rufe nach Dämonenjägern lauter werden ließ...

Geschichte

Entwicklung der Magiepotenzierung

Die für die Farodine typische Magiepotenzierung geht ursprünglich auf die Werke des Halbdrachen Bajurnon d'Vlorag zurück, der nach den Ursachen für das Verschwinden der Drachen forschte. Unter anderem untersuchte er dabei die Entwicklung der magischen Fähigkeiten der Drachen.
Seine Forschungsergebnisse in diesem Bereich wurden von anderen und es verbreitete sich schnell die Hypothese, dass das Verlernen der in einer Publikation d'Vlorags skizzierten Magiepotenzierung zum Niedergang der Drachen führte.